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Frauen-, Männer-, Geschlechtergeschichte

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Frauen-, Männer-, Geschlechtergeschichte. Eine Spurensuche im Netz

Was ist Frauen- und Geschlechtergeschichte – eine Einleitung

Die Frauengeschichte verdankt ihre Geburt der Frauenbewegung der 1960er Jahre ff., die sich aufgemacht hatte, gegen Frauendiskriminierung und männlich zentrierte Weltdeutungen anzugehen. Was auf der Straße begann, eroberte bald auch die Wissenschaften – auch die Geschichtswissenschaft – und die frauenbewegten Historikerinnen stellten fest, dass die angeblich ‚neutrale’ Geschichtswissenschaft die Geschichte verkürzt aus einer rein männlichen Perspektive heraus geschrieben hatte. Allerdings hatten dies die meist männlichen Historiker nicht unter dem Label einer ‚Männergeschichte’ getan, sondern ihre Forschungen zur ‚Allgemeinen Geschichte’ erklärt.
Die Frauengeschichte stellte diesem geschlechtsblinden Konzept die Forschungen zu Frauen in der Geschichte gegenüber und stellte damit grundlegende Forschungsergebnisse in Frage. „’Frauen in der Geschichte sichtbar machen meint auch, Männer in der Geschichte sichtbar machen’ – und darüber hinaus, herkömmliche Wert- und Relevanzkriterien in Frage zu stellen.“[1].
 
Die Forschungen der nächsten Jahrzehnte zeigten aber deutlich, dass es nicht nur darum gehen konnte, Frauen als (Geschlechts)Gruppe isoliert zu untersuchen. „Denn Frauen und Männer leben eingebunden in die jeweils gültigen kulturellen Ordnungen der bislang noch hierarchisch konstruierten Geschlechterverhältnisse, die alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen.“ [2].
 
Die Geschlechtergeschichte hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Geschlechterbeziehungen in allen historischen Gesellschaften, „aber auch ‚geschlechtlich markierte’ Herrschaftsverhältnisse und Hierarchien in jeder Epoche, an jedem denkbaren historischen Ort, in jedem historischen (Teil)Gebiet“ [3] zu untersuchen.
 
Auch wenn die Geschlechtergeschichte gegenüber der Frauengeschichte an Bedeutung gewonnen hat, sind auch heute noch die Ergebnisse einer kritischen Frauen- und auch Männerforschung Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Geschlechtergeschichte. Die Frauen- und Geschlechtergeschichte ist aufgrund ihres breiten Ansatzes dann auch eher als ‚Perspektive’ denn als ‚Inhalt’ zu verstehen. Dies bedenkend soll in diesem Guide versucht werden, die wichtigsten Angebote der Frauen- und Geschlechtergeschichte im Internet zusammen zu tragen. Da keine Epoche und kein Thema mit der ‚Perspektive’ der Frauen- und Geschlechtergeschichte ausgeschlossen wird, war es schwer, eine Auswahl zu treffen. Der Zuschnitt dieses Guides auf deutschsprachige Quellen (wenn möglich) und mein in anderen Epochen beschränktes Wissen haben diese Zusammenstellung mit bestimmt.
 
Im Folgenden sollen wichtige wissenschaftliche Zusammenschlüsse, ausgewählte Bibliotheken und Archive, Internet-Portale, (online)Zeitschriften und Seminarpläne vorgestellt und einige ausgewählte Seiten näher vorgestellt werden. Wichtig war mir auch Angebote mit aufzunehmen, die Onlinedokumente zur Verfügung stellen und damit das Forschen erleichtern.
Autorin
Dr. Kerstin Wolff ist als Historikerin bei der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel als Forschungsreferentin tätigt. Sie gibt als Redakteurin zwei Mal im Jahr die „Ariadne – Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte“ heraus und wirkt im Arbeitskreis für historische Frauen- und Geschlechterforschung mit.
Zur Zeit arbeitet Kerstin Wolff an einem Projekt zur Rolle der bürgerlichen Frauenbewegung in den Sittlichkeitsbewegungen der Weimarer Republik, speziell zur Person von Anna Pappritz.
 
 
Stand: März 2006

[1] Opitz, Claudia, Um-Ordnungen der Geschlechter. Einführung in die Geschlechtergeschichte (Historische Einführungen Bd. 10), Tübingen: edition diskord 2005, S. 52.
[2] Hausen, Karin/Wunder, Heide, Einleitung, in: dieselben (Hg.), Frauengeschichte – Geschlechtergeschichte (Geschichte und Geschlechter Bd.1), Frankfurt am Main: Campus 1992, S. 11.
[3] Opitz, Claudia, Um-Ordnungen der Geschlechter. Einführung in die Geschlechtergeschichte (Historische Einführungen Bd. 10), Tübingen: edition diskord 2005, S. 11.

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