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Clio-online Umfrage

Einleitung | Internetnutzung | Angebote in Portalen | Bekanntheit von Fachangeboten | ZOL | H-Soz-u-Kult | Probanden | Materialien / AnhangEinzelseiten Modus

Allgemeine Fragen zur Internetnutzung in den Geschichtswissenschaften (1)

Eingangs wurden die Teilnehmer/innen der Umfrage nach einer Selbsteinschätzung ihrer aktuellen Internetnutzung im Allgemeinen gefragt. Als Antwortoptionen wurden dazu die Einschätzungen "sporadisch", "regelmäßig" oder "intensiv" angeboten.

Frage 1: Wie würden Sie den Umfang Ihrer Internetnutzung aktuell einschätzen?

Fast 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Internet "regelmäßig" nutzen, ein Drittel bewertet ihr Nutzungsverhalten sogar als "intensiv".

Interessant ist die Verteilung der Altersgruppen bei den "Intensivnutzern". So bezeichnen sich die jüngsten Befragten aus der Gruppe der 20-30-Jährigen und die ältesten aus der Gruppe über 60 Jahre unterdurchschnittlich selten als "Intensivnutzer". Ein ähnliches Bild zeigt sich mit Blick auf die Qualifikationsstufen. Die meisten Intensivnutzer finden sich unter den habilitierten (43%) gefolgt von den Promovierten (42%). Dies zeigt, dass intensive Internetnutzung vor allem beruflich veranlasst scheint. Die Frage des Alters tritt demgegenüber zurück.

Dieser Befund geht einher mit der Beobachtung, dass der Anteil der intensiven Internetnutzer in außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit 43 Prozent markant über dem Durchschnitt liegt. Am intensivsten wird das Internet von den Mitarbeitern/innen in Archiven, Bibliotheken und Dokumentationszentren sowie von Wissenschaftlern/innen genutzt (s. weitere Tabellen Frage 1).

Frage 2: Wie bewerten Sie generell einige Eigenschaften von Internetangeboten für Historiker/innen?

Bei dieser Frage sollten von den Umfrageteilnehmern vier Eigenschaften von Internetangeboten - freie Zugänglichkeit, Geschwindigkeit, Qualität, Zuverlässigkeit - jeweils auf einer Skala unwichtig, negativ, neutral, positiv bewertet werden.

Deutlich wird, dass nicht nur bei den eher "technisch" bedingten Eigenschaften des Internets, sondern auch bei der Frage nach "Zuverlässigkeit" und "Qualität" die positiven Einschätzungen eine relative Mehrheit besitzen. Zu beobachten ist jedoch auch, dass die Zustimmung zu eher technischen Vorzügen wie Geschwindigkeit und Zugänglichkeit höher ausfällt als die Zustimmung zu eher inhaltlich oder redaktionell verantworteten Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und Qualität.

Die Zuverlässigkeit wird, bei insgesamt niedrigen Werten, tendenziell eher von älteren Nutzern geschätzt. Noch am positivsten wird dieser Bereich von den nicht-deutschsprachigen (52%) und den außereuropäischen Teilnehmern (66%) eingeschätzt. Gegenüber anderen Qualifikationsstufen sind die Studenten mit der Zuverlässigkeit am unzufriedensten (40%). Auch die Einschätzung der Qualität der Internetangebote wird mit steigendem Alter der Probanden tendenziell positiver (47% für die 20- bis 30jährigen gegenüber 58% für die über 60jährigen), bleibt aber mit einem Durchschnitt von unter 50 Prozent an positiven Bewertungen insgesamt recht niedrig. Die Qualität wird von Graduierten, Promovierten und Habilitierten höher eingeschätzt als von Studenten (45%) (s. weitere Tabellen Frage 2).

Allgemeine Fragen zur Internetnutzung in den Geschichtswissenschaften (2)

Eingeleitet durch den Hinweis darauf, dass viele Fachpublikationen inzwischen auch im Internet zur Verfügung stehen, sollte in diesem Fragenbereich ein Eindruck von den Veränderungen der Publikationsangebote aus Sicht der Nutzer gewonnen werden. Die Befragten hatten die Möglichkeit, fünf verschiedene "Genres" bzw. Formate wissenschaftlicher Publikationen durch einfaches Ankreuzen auszuwählen.

Frage 3: Nach welchen Veröffentlichungen suchen Sie inzwischen verstärkt auch im Internet?

Am häufigsten suchen Historiker im Internet nach Rezensionen (79%), Bibliografien (67%) und Artikeln (61%), nur selten jedoch nach Dissertationen (25%). Es wird deutlich, dass die Befragungsteilnehmer inzwischen Rezensionen in überwiegendem Maß im Internet vermuten. Bemerkenswert ist auch, dass an zweiter Position nicht ein bekanntes Genre wissenschaftlicher Publizistik steht sondern "Literaturübersichten und Bibliografien". Hier ist zu vermuten, dass Internetanwender verhältnismäßig häufig nach thematischen Zusammenstellungen bzw. fachlichen Bewertungen und Einordnungen von Literatur suchen. Erst an dritter Stelle folgen wissenschaftliche Artikel, wobei die Fragestellung offen ließ, ob es sich hier um Volltexte oder Verweise auf Artikel handelte.

Im deutschsprachigen Ausland und mehr noch im nicht-deutsprachigen wird das Internet häufiger zur Artikelsuche genutzt als in Deutschland. Beschäftigte an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen nutzen Rezensionen aus dem Internet überdurchschnittlich oft (88%), häufiger als beispielsweise Studenten (81%). Mehr als in Deutschland und anderen Ländern werden Internetrezensionen in Österreich und der Schweiz gelesen. Tagungsberichte werden mit Werten um 60 Prozent am häufigsten in der Altersgruppe zwischen 31 und 50 Jahren rezipiert und etwas mehr im deutschsprachigen Raum, wobei das Interesse hier bei Graduierten, Promovierten und Habilitierten deutlich höher ist als unter Studenten. Überdurchschnittlich oft greift man in Forschungseinrichtungen auf solche Angebote zurück.

Die Suche nach Dissertationen im Internet verringert sich mit steigendem Alter der Befragten und wurde auch insgesamt nur von etwa einem Drittel genannt, wobei die Schweiz in diesem Bereich mit nur 17 Prozent merklich unter dem Durchschnitt liegt. Haben die Teilnehmer selbst schon promoviert, fällt auch ihr Interesse an Promotionen im Internet deutlich ab.

Lexika werden online am häufigsten von der Altergruppe zwischen 31 und 40 Jahren konsultiert, am seltensten von den über 50jährigen. Am höchsten ist die Nutzerzahl mit 75 Prozent in der Schweiz - sie liegt damit weit über dem Durchschnitt von 53 Prozent. Mit steigendem akademischen Grad sinkt die Quote. Am meisten werden Online-Lexika in Archiven, Bibliotheken und Dokumentationszentren genutzt (s. weitere Tabellen Frage 3).

Frage 4: Welchen redaktionellen Rahmen halten Sie für die Online-Veröffentlichung von geschichtswissenschaftlichen Fachartikeln für notwendig?

Ein Punkt, der auch im Kommentarfeld zu dieser Frage immer wieder angesprochen wurde, ist, dass im Bereich der wissenschaftlichen Online-Publikationen eine zu geringe qualitative Auswahl existiert. Frage 4 sollte Nutzer von Internetangeboten nach den präferierten Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Netz-Veröffentlichungen befragen.

Das Ergebnis ist deutlich. Eine klare Mehrheit der Umfrageteilnehmer wünscht sich fachredaktionell betreute Angebote. Diese werden gegenüber einer eher technischen Bereitstellung von Publikationen (Edoc-Server) oder der Selbstveröffentlichung durch die Autoren außerhalb eines institutionellen Kontextes bevorzugt. Bemerkenswert ist jedoch auch, dass das klassische Verfahren der wissenschaftlichen Begutachtung von Artikeln, hier als "Peer-Review" bezeichnet, nur von rund 17 Prozent der Befragten als notwendige Voraussetzung für die Online-Veröffentlichung angegeben wurde.

Mit zunehmendem Alter und zunehmendem Qualifikationsgrad steigt diese Zahl jedoch. Insbesondere unter Habilitierten wird "Peer-Review" besonders geschätzt (30%), bleibt aber dennoch deutlich an zweiter Stelle. Am größten ist die Zustimmung für "Peer Review" in der Schweiz (32%), wobei dort die positive Bewertung der Fachredaktion (49%) deutlich niedriger ist als in anderen Ländern. Besonders deutlich fällt das Votum für die Fachredaktion in Archiven, Bibliotheken und Dokumentationszentren aus (s. weitere Tabellen Frage 4).

Kommentare zu dieser Frage (Ihr Kommentar zur Bedeutung des Internets für das geschichtswissenschaftliche Publikationswesen)


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